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[MiDoggy Blogparade] Sommerlaub mit oder ohne Hund?

Hier kommt mein Beitrag zur MiDoggy Blogparade. Viel Spaß beim Lesen!

Die Fragestellung: Sommeurlaub mit oder ohne Hund kann ich generell gesehen nicht konkret beantworten. Seit wir Mia haben, hat sich unser Urlaub schon deutlich verändert. Statt eines langen Urlaubs fahren wir vermehrt für mehrere Tage nach Holland. Dort mieten wir uns in einem Bungalowpark einen hundefreundlichen Bungalow und nisten uns dort mit Mia und all ihrem kuscheligen Zubehör ein.

Wir bevorzugen Orte in Strandnähe, z.B. Egmond aan Zee, Castricum oder Domburg. Da Mia ein absoluter Wasserhund ist, liebt sie den Strand und das Meer. Auch Ole und ich sind Menschen, die ihren Urlaub am liebsten am Meer verbringen – von daher ist das eine gute Empfehlung für den Urlaub mit Hund.

 

Gerade in solchen Ecken scheint der Urlaub mit Hund für deutsche Touristen weit verbreitet zu sein. An manchen Tagen fühlt man sich mit seiner Bungalownachbarschaft wie in Deutschland. Aber ich sage immer, hauptsache Tapetenwechsel.

Solche Bungalowparks sind ja meistens sehr niedlich und überschaubar, mit 1-2 kleinen Restaurants und Läden, in denen man das Nötigste kaufen kann. Wenn man mobil ist, kann man aber meistens mit einer kurzen Auto- oder Fahrradfahrt auch große Einkaufsläden wie Jumbo oder Albert Heijn erreichen. In einem Bungalowpark kann man selbstbestimmt leben, aufstehen, schlafen gehen, kochen, grillen… Alles, worauf man eben in seinem Urlaub Lust hat. Meistens lebt Mia sich auch recht schnell ein, da wir ihr Lieblingsbett, ihr Futter, ihr Spielzeug etc. mitnehmen.

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Auch wenn Holland, seit wir einen Hund haben, zu einem festen Bestandteil von uns geworden ist, haben wir manchmal immer noch den Drang, in die Sonne zu fliegen. Das Wetter in Holland ist meistens nicht zu vergleichen mit dem Wetter auf Mallorca, Kreta, auf den Kanaren etc.

Wenn es uns in die Ferne zieht, planen wir ohne Hund. Ich glaube, dass die Reise mit Flug etc. für einen ängstlichen Hund wie Mia sowieso viel zu stressig wäre. In solchen Zeiten geben wir sie nur in die besten Hände. Um ehrlich zu sein, haben wir es bislang nur einmal gemacht. In der Zeit kam Mia zu meinen Schwiegereltern mit großem Haus, viel Zeit für Mia und schönem Garten. Auch wenn ich wusste, dass es ihr dort gut ging, freute ich mich täglich über neue Fotos und Videos über sie. Auch nervte ich Ole quasi seit dem ersten Tag, dass ich meinen Hund vermisse.

In der Zeit ohne Mia haben wir unsere Ressourcen aufgetankt und uns richtig tief erholt, vor allem in Bezug auf das langwierige Training mit Mia. Das Wiedersehen nach den zwei Wochen ohne Hund war dann aber richtig schön und hat sich richtig angefühlt. Wir konnten mit neuer Kraft und Geduld mit dem Training fortfahren.

Ich denke: Wenn es nur einmal im Jahr oder alle 2-3 Jahre ist: Urlaub ohne Hund ist auch mal machbar, wenn man die richtigen Vorbereitungen trifft und helfende Hände hat, denen man vertraut. Urlaub mit Hund ist immer wieder ein Abenteuer und man muss seine Fellnase nicht vermissen.

Dieses Jahr sparen wir aufgrund der geplanten Hochzeit urlaubstechnisch. Wir werden 8 Tage nach Greifswald fahren und meinen Bruder besuchen. Natürlich ist Mia dann mit im Gepäck 🙂

11 Kommentare zu „[MiDoggy Blogparade] Sommerlaub mit oder ohne Hund?

  1. Bei deinen Schwiegereltern ist Mia sehr gut aufgehoben und da kann man beruhigt auch mal ohne Hund verreisen.
    Wir machen Urlaub nur mit Hund, deswegen haben wir ein kleines Wohnmobil. Damit sind wir frei und ungebunden und es macht viel Freude :-). Sollte es wirklich aus irgendeinem Grund mal nötig sein ohne Hund zu verreisen, dann könnte ich auf eine sehr gute Hundepension mit Familienanschluss zurück greifen. Dort können sich die Hunde in Haus und Garten frei bewegen. Die Betreiberin ist gleichzeitig auch Hundetrainerin und ich bin bei ihr mit Jana in einer Dummygruppe.

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    1. Das klingt ja in deinem Fall auch nach einer guten Alternative. Ich denke solange man weiß dass der Hund in guten Händen ist und auf seine Kosten kommt, kann man das mal zwischendurch zu lösen. Aber dann muss man in Kauf nehmen dass im Urlaub ein Teil der Familie fehlt 🐕

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  2. Unsere Urlaube sind auch total auf den Hund abgestimmt. Einmal wollte ich ihn in eine Pension abgegeben und haben rumgesucht wie blöde. Das Problem ist ja, dass er sich nicht mit Rüden verträgt. Da fiel das ganze ohnehin ins Wasser und einmal hatte ich auch gleichzeitig einen mit Trainer und das war mir dann zu teuer, da hätte ich für den Hund mehr ausgegeben als für unseren Urlaub.
    Also, kommt unser Luki immer mit. Er war schon überall und ist schon ein richtiger Weltenbummler. Wir waren in Andalusien, Spanien, Barcelona, Bulgarien am schwarzen mehr, Portugal, Italien… 😅
    Wir mieten dann ein Haus mit Umzäunung, wo niemand rein kann und er nicht raus. So kann ich dann einfach die Terrassentür aufmachen und schwupp rennt er über den Rasen durch den riesigen Garten, um den Pool und kann sich den ganzen Tag nach Herzenslust austoben. Wir können aufstehen und schlafen und gehen oder faul sein wie wir wollen.
    Nur ist es oft nicht einfach, Haus mit umzäunten Garten zu finden. Das gibt immer eine große Suche. Außer Barcelona und der eine Kurztrip nach Italien, dort waren wir in einer Wohnung.
    Einmal sind wir geflogen, das war nach Bulgarien. Dort im Bauchraum hatte sich niemand um den Hund gekümmert. Ich durfte kein Wasser reinmachen in seiner Box und dachte, später wird jemand was hineinkippen. Okay, es waren nur 4 Stunden aber er hatte danach Durst ohne Ende. Sonst sind wir immer mit Auto unterwegs, egal wie weit und das ist immer abenteuerlich. Da ist er bei uns und kann bei jedem Rast immer raus und toben und trinken und pipi machen. 😃

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  3. Uiiiii Ihr wollt heiraten?? Das freut mich 🙂

    Wir fliegen auch ab und an weg – letztes Jahr war es Ägypten – und da sind die Hunde in der Pension bei unserer Freundin besser aufgehoben. Dort fühlen sie sich wohl, haben viel Zuwendung, können spielen wie sie mögen usw. . Meiner Mama würd ich die Hunde auch jederzeit anvertrauen, leider kann sie nur stundenweise auf sie aufpassen. Von daher bleibt uns bei Urlaub im Ausland nur die Pension hier. Aber nicht mehr so lang wie damals in Ägypten. Da hat mir das Herz geblutet. Obwohl ich fast täglich mit Fotos und auch Videos versorgt wurde und es beiden wirklich gut ging 🙂

    Wir planen einen Urlaub mit den Hunden zu machen. Ostsee oder Nordsee. Hauptsache sie können mit und wir haben Ziele die wir auch mit Hund erreichen können 🙂 Vielleicht auch Erzgebirge. Mal gucken. Das entscheiden wir spontan. In jedem Fall lass ich meine Hunde keine Sekunde aus den Augen, wenn wir unterwegs sind. Es kann auch so schon genug passieren, da muss ich nicht noch dazu beitragen. Auch im Auto lass ich sie nicht allein. Wenn wir unterwegs sind und ich Pipi machen muss, bleibt mein Mann im Auto bei ihnen oder geht kurz mit ihnen. Dann wird gewechselt. Ich würde sie auch nicht in einem Hotel/ Pension/ Bungalow allein lassen. Nicht für fünf Minuten. Heutzutage kann man den Menschen einfach nicht mehr trauen. Immer wieder höre ich, ich hab ne blühende Fantasie – bupps, heut früh hör ich in den Nachrichten Wohnmobil mit drei Chihuahuas drinnen geklaut 😦 So etwas möchte ich nie erleben, darum bin ich mehr als vorsichtig was das angeht 😦

    Ansonsten denke ich auch, Urlaub mit Hund ist super – aber mal ein oder zwei Wochen im Jahr in guter Betreuung sind kein Problem für die meisten Hunde 🙂

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  4. Für mich gibt es niemals einen Tag ohne Hund.
    Die Frage mit dem Urlaub stellt sich für mich allerdings auch gar nicht, da ich selbst nicht wegfahre, sondern die Tage immer mit wandern in der Umgebung verbringe.
    WÜRDE ich in Länder reisen wohin man fliegen muss, die Anfahrt weit ist, es sehr heiß ist oder in Gegenden mit Hundekrankheiten, würde ich das meinen Hunden definitiv nicht zumuten, sondern sie frühzeitig an die Pension gewöhnen.

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