Unsere Geschichte

Die Anfänge – Wie vereinbart man Beruf und Hund?

Januar 2015.

Mein Partner und ich waren uns schon lange einig, dass wir uns den besten Freund des Menschen – einen Hund – zulegen wollen.

Ich arbeite als Ergotherapeutin in einer Therapieeinrichtung und fragte mich, ob sich das Private nicht auf diese Weise mit dem Beruflichen verbinden könnte. Ein Hund als Therapiebegleithund – wir bräuchten keine Tagesbetreuung oder stünden nicht vor der schwierigen Entscheidung, wie viele Stunden der Hund am Tag alleine bleiben müsste.

Also fasste ich mir ein Herz, stiefelte mutig in das Büro meines Chefs und fragte ihn, was er davon halten würde, dass ich zukünftig mit einem angehenden Therapiebegleithund zur Arbeit erscheinen würde. Immerhin würde ich den Hund super in die Therapie einbeziehen können und wir hätten den Klienten etwas zu bieten, was sich zurzeit in ganz Deutschland immer weiter ausbreitet. Ich muss zugeben, dass ich mit meiner Profession gute Argumente für den Mehrwert eines Hundes auf der Arbeit hatte.

Mein Chef, selber ein großer Hundefreund, hatte leider vor nicht allzu langer Zeit seine Labradorhündin an Krebs verloren. Ich hatte die Sorge, dass er aus diesem Grunde vielleicht nicht bereit für einen neuen Hund auf der Arbeit wäre. Doch meine Sorge war unbegründet. Mein Chef zeigte sich erfreut und gut gestimmt. Er versicherte mir, dass es ihn freuen würde, wenn ich meine Pläne umsetzen würde. Wahrscheinlich ist mein Chef in diesem Fall einer der Ausnahmen, doch es zeigt sich immer wieder: Offenes Fragen lohnt sich.

Nun hieß es noch, die Einwilligung der Vermieterin einzuholen. Wir machten uns Sorgen, da der Vertrag keine Tiere vorsah und wir in einer Mietwohnung inmitten von Düsseldorf wohnen. Doch auch bei ihr zeigte sich: Therapiebegleithund, dieser Begriff wirkt Wunder! Ein Therapiebegleithund muss gut erzogen sein und „kläfft“ nicht. Also keine Einwände vonseiten der Vermieterin.

Bis hierhin war alles perfekt. Nun fehlte nur noch der gut erzogene, gehorsame, ruhige, menschenliebende Therapiebegleithund.

 

2 Kommentare zu „Die Anfänge – Wie vereinbart man Beruf und Hund?

  1. Als Chefarztsekretärin wollte ich schon immer eine Bürokatze. Meine Chefin fand das auch prinzipiell toll, aber das Krankenhaus mag Tiere im Gebäude nicht so sehr… XD

    Vielleicht sollte ich es auch mal mit der Bezeichnung “Therapiekatze“ versuchen…

    Aber nun ernsthaft… Toll, dass dein Chef und sogar die Vermieterin dem zugestimmt haben! Gerade für Berufstätige ist der Wunsch “Hund“ oft schwierig.

    So hast du deinen Wunsch und deine Arbeit perfekt kombiniert und dem Hund geht es dabei auch gut, weil er nicht den ganzen Tag alleine ist!

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, für Außenstehende wird der Begriff „Therapie…Irgendwas“ natürlich immer gleich positiver assoziiert. Natürlich sind die Tiere ganz lieb und freundlich und obliegen besonderen Hygienevorschriften. Vielleicht klappt es so ja doch noch mit der Bürokatze :’D

      Ja, mein Chef hat mir durch sein Entgegenkommen im Laufe der Jahre immer wieder alles erleichtert.

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